Die Tonformate

Hier sehen sie die wichtigsten Tonformate auf einen Blick. Mit einem Klick auf ein Logo erhalten sie detaillierte Informationen zur genauen Funktionsweise und der Technik des entsprechenden Soundsystems.

 

Dolby Digital DTS MPEG multichannel
  • bekanntester Tonstandart auf der DVD
  • bietet max 6 diskrete Kanäle, i.d.R. 5.1 (EX, matrix & discrete)
  • Bitraten von 64 bis 448 kpbs
  • normale Kanäle haben einen Frequenzgang von 20Hz - 20.000Hz,
  • Subwoofer: ("LFE") 20Hz - 120Hz
  • entwickelt von den Dolby Laboratories
  • "DTS"= "Digital Theater Systems"
  • geringer komprimiert als Dolby Digital => höhere Qualität
  • bietet max. 8 diskrete Kanäle, i.d.R 5.1 / 6.1. (ES, discrete)
  • ermöglicht weiteren diskreten rear-Kanal im 6.1 Betrieb
  • Bitraten von 64 bis 1536 kpbs
  • Standart Tonformat für die DVD
  • "MPEG"= "Moving Picture Expert Group"
  • geringere Qualität als Dolby Digital oder DTS:
  • Bitraten von 63 bis 384 kbps

 

 

 

 

Dolby Digital
 

Ist nur noch eine weitere Weiterentwicklung vom Dolby Sound System, das 5.1 bedeutet, dass zu den fünf bisherigen Kanälen jetzt ein "sechster" Kanal hinzugefügt wurde und dass das ganze Verfahren jetzt digitalisiert worden ist. Der zusätzliche Kanal ist ein extra Basskanal, der die Spezialeffekte mit einem guten Ton hervorhebt, z.B. bei den allseits beliebten Explosionen. Jeder der sechs Kanäle kann jetzt völlig unabhängig angesprochen werden. Der erste Dolby Digital 5.1 (AC3) Sound wurde 1995 auf Laserdisc präsentiert und breitete sich sehr schnell auf das Medium DVD aus. In nicht allzu ferner Zukunft ist geplant einen Fernseher mit einem Gruchserzeuger zu bauen, d.h. man kann dann riechen, was man gerade sieht. Dabei ist es wirklich fraglich, ob man immer alles riechen will, was man sieht, aber das wurde bei der Einführung des Ton-Films auch gesagt.

 
DTS
 

Digital Theatre Systems Der einzige Unterschied zwischen Dolby Digital und DTS liegt in der Datenkompression. Beide Formate verarbeiten separat sechs völlig getrennte Tonkanäle, von denen fünf das gesamte hörbare Tonfrequenzspektrum umfassen und der sechste Kanal ist speziell nur für die Low Frequency Effects reserviert. DTS hat eine geringe Kompression und somit eine höhere Qualität als Dolby Digital.
Dolby Digital kann maximal eine Bitrate von 448 Kbps verarbeiten und erzeugt werden mit maximal 640 Kbps. DTS kann auf einer CD 1,4 Mbps und auf einer DVD max. 1,5 Mbps erreichen. In der Theorie erzeugt die geringere Kompression den realistischeren Ton. 1993 wurde mit Stephen Spielbergs "Jurassic Park" der erste Kinofilm im neuen Format DTS aus der Taufe gehoben.
Der Frequenzbereich geht von 20Hz bis 20kHz bei 20Bit, der Subwoofer reicht bis 80Hz. Das verwendete Kodierungsverfahren heißt CAC.

 

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